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Liebe Angehörige und Freunde der HCU Hamburg,

zum Beginn des Wintersemesters begrüßen wir besonders die neuen Studierenden im ersten Bachelor- oder Master-Semester und wünschen eine erfolgreiche Studienzeit an der HCU!

Mit dem Semesterstart beginnen an der Uni spannende Vortragsreihen, zu denen wir alle Interessierten herzlich einladen. Einige Programmpunkte stellen wir unten vor, alle Terminhinweise finden Sie auch im Veranstaltungskalender. Was es sonst noch Neues an der HCU gibt, erfahren Sie in diesem Newsletter. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

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Marina Brink
Referat Kommunikation


Aktuelles

Virtuelles Museum – Abtauchen in das Alt-Segeberger Bürgerhaus

Das Labor für Photogrammetrie und Laserscanning der HCU ermöglicht ab sofort den Besuch des Museums "Alt-Segeberger Bürgerhaus" in der virtuellen Realität. Einige HCU-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bereits eingeladen, sich einmal die Virtual Reality-Brille aufzusetzen und auf Entdeckungstour in dem historischen Gebäude zu gehen. Höhepunkt des Rundganges - neben der Möglichkeit, sich von einem Standort zum nächsten zu teleportieren - ist die vierte Dimension: die Baugeschichte des 475 Jahre alten Hauses wird vor den eigenen Augen animiert. Mehr zur spannenden Zusammenarbeit zwischen dem Museum und den Geomatikern der HCU gibt es hier nachzulesen. Übrigens: Auch auf der Intergeo in Hamburg, der weltweit größten Veranstaltung rund um Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement, war das Team rund um Prof. Thomas Kersten in der letzten Woche vertreten.

Zwei neue Gesichter an der HCU

Zum Start des Wintersemesters begrüßen wir Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker mit dem Fachbereich „Geodäsie und Ausgleichungsrechnung“ und Prof. Dr.-Ing. Ingo Weidlich, der zum Thema „Technisches Infrastrukturmanagement“ an der HCU lehrt und forscht. Die beiden Neu-Hamburger freuen sich auf die neue Herausforderung: Für Weidlich ist „Hamburg die schönste Stadt in Deutschland und die HCU ein Aushängeschild, mit exponierter Lage und großer Außenwirkung“. Eicker befindet sich noch mitten im Umzug und kann es kaum erwarten, demnächst ihre neue Heimat genauer zu erkunden. Ihr erster Eindruck ist „schon mal super“. Weitere Informationen zu den zwei neuen Professoren gibt es auf der HCU-Website.

Wissenschaft trifft Praxis: Urban Design Summer School in Poppenbüttel

Welche Antworten kann die Wissenschaft zu den Themen Flucht und Integration liefern? An der HCU wird dazu nicht nur theoretisch reflektiert, sondern auch praktisch angepackt. Im Jahr 2017 wird eine Siedlung für Geflüchtete in Poppenbüttel fertig gestellt werden. In der Summer School "Building a Proposition for Future Activities" des Studiengangs Urban Design der HCU unter der Leitung von Prof. Bernd Kniess, der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) und des Vereins Poppenbüttel hilft e. V. erarbeiteten Studierende und Geflüchtete im September gemeinsam Entwurfsvorschläge und Prototypen für ein Begegnungshaus. Schirmherr und Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ließ es sich nicht nehmen, zur Abschlusspräsentation mit Sommerfest persönlich vorbei zu schauen.

Neue Mobilität

Ob Car-Sharing oder Prämien für das Umsteigen auf das Fahrrad - umweltfreundliche Alternativen zum eigenen Auto werden immer stärker diskutiert. So auch auf der ersten Internationalen E-Mobility-Konferenz, die vom 27. bis 29. September an der HCU stattgefunden hat. Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Die Elektromobilität wird den Straßenverkehr weltweit substantiell verändern. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch wird dazu beitragen, diese Technologie alltagstauglich zu machen und E-Fahrzeuge flächendeckend auf die Straße zu bringen." Rund 110 Experten aus 15 europäischen Städten kamen nach Hamburg zur von den Hamburger Hochschulen veranstalteten Konferenz.

Interview: Prof. Dr. Jochen Schiewe

Einen völlig neuen Blick auf die Elbe – als Fluss ohne Wasser – gewährt aktuell das Team des Labors für Geoinformatik und Geovisualisierung unter der Leitung von Prof. Dr. Jochen Schiewe. Für die Tageszeitung „Welt“ erarbeiteten die Geomatiker eine multimediale Ansicht des Flussbettes der Unterelbe. Anschauen kann man das Special auf www.welt.de/elbvertiefung. Drei Fragen an Prof. Schiewe.
Herr Professor Schiewe, wie sind Sie eigentlich zur Geomatik gekommen? 

„Ich habe in Hannover und Fredericton (Kanada) Geomatik studiert – nur hieß das im letzten Jahrtausend noch ‚Vermessungswesen‘. Und zur Vermessung bin ich eher zufällig über ein Schülerpraktikum beim Katasteramt gekommen. Das Amt gefiel mir zwar nicht, aber die Tätigkeiten dafür umso mehr.“  

Wie kam es zur Kooperation mit der WELT und was hat sie besonders an der Zusammenarbeit gereizt?  

„Die WELT hatte die Idee mit dem ‚Durchtauchen‘ durch die Elbe, um ihren Lesern das Streitobjekt Elbvertiefung einmal näher, im wahrsten Sinne des Wortes ‚tiefergehend‘, darzustellen. Da die Redaktion aber weder Daten noch entsprechende Werkzeuge zur Visualisierung hatte, erinnerten sie sich an unseren wissenschaftlichen Mitarbeiter Johannes Kröger. Mit Tanja Dufek haben wir dann noch die hydrographische Expertise ‚ins Boot geholt‘.

Wir haben schon in einem anderen Projekt mit der Berliner Morgenpost festgestellt, dass die Zusammenarbeit mit Journalisten und Designern sehr spannend ist. Gerade im Bereich Medienkarten können die Journalisten von unserem Lehrbuchwissen profitieren - vor allem aber: Wir selbst können bei dieser Gelegenheit unser theoretisches Wissen auch einmal auf den Prüfstand stellen, weil die Medienkarten für sehr viele Nutzer unter ganz besonderen Randbedingungen produziert werden.“  

Wofür kann so eine 3D-Modellierung wie die Elbvisualisierung noch genutzt werden?

„Die 3D-Modellierung der Elbe dient in erster Linie natürlich dazu, eine sichere Schifffahrt zu gewährleisten. Aber diese hydrographischen Daten werden neben unserer Visualisierung für die Öffentlichkeit auch für verschiedene wissenschaftliche und praktische Zwecke genutzt, angefangen von der Habitat-Kartierung bis hin zur Suche nach Schiffswracks. Aktuell gibt es noch eine Reihe weiterer Vorhaben, in denen es um ähnliche methodische Fragestellungen geht: So sind wir in das ‚GEWISS‘-Projekt eingebunden, in dem es um eine zielgerichtete Visualisierung des aktuellen und simulierten Wärmebedarfs in Hamburg geht.“

HCU-Veranstaltungen

Wasserhorizonte III: Kulturlandschaft / Heritage

Wir leben in einer gebauten Umwelt, die sich durch das Eingreifen des Menschen in die Landschaft ständig entwickelt. Naturbelassene Landschaften werden gerodet, durch Straßen erschlossen und für die Landwirtschaft nutzbar gemacht - Landschaften werden kultiviert. An den Begriff Kulturlandschaft sind tradierte Wertvorstellungen dieses lang andauernden Prozesses geknüpft.In der Vortragsreihe Wasserhorizonte III werden aktuelle Fragen der Landschaftsarchitektur über den Umgang mit der Kulturlandschaft diskutiert - zwischen dem Bewahren und Verändern, aber auch über deren symbolischen Gehalt innerhalb eines globalisierten Kulturverständnisses.

Dienstags, 18.15 bis 19.45 Uhr, Hörsaal 200

Erster Termin: 18. Oktober 2016, Prof. Dr. Christiane Sörensen mit einer Einführung in das Thema „Kulturlandschaft“, erster regulärer Termin: 25. Oktober 2016, Jens Beck (Denkmalschutzamt Hamburg), „Jüdischer Friedhof Königsstraße – Hamburgs zweites Weltkulturerbe“


[Q]uerblicke: Serien

House of Cards, Game of Thrones oder Breaking Bad – der Begriff "Serien" weckt Assoziationen zu erfolgreichen TV-Formaten. Doch markiert der Terminus nicht nur eine beliebte Form des popkulturellen Erzählens. Das Prinzip Serialität lässt sich in mannigfaltigen gesellschaftlichen Bereichen wiederfinden: Angefangen bei der seriellen Warenproduktion des Fordismus, über die Serigrafien in der Kunst Andy Warhols, bis hin zu den Naturwissenschaften, die über das Prinzip der Wiederholung erst Gültigkeit markieren. Ebenso lassen sich in Literatur, Architektur oder Fotografie serielle Werkzyklen ausmachen. In der philosophischen und kulturwissenschaftlichen Reflexion wird die Serie als ein für die Moderne typisches Ordnungsmuster begriffen. Die interdisziplinäre Vortragsreihe möchte dazu einladen, gemeinsam die verschiedenen Bedeutungsgehalte des Seriellen auf theoretischer, historischer und praktischer Ebene zu erörtern.

Montags, 18.15 bis 19.45 Uhr, Hörsaal 150

Erster Termin: 31. Oktober 2016, Prof. Dr. Christine Blättler (Universität Kiel), „Die Serie als Ordnungsmuster“


HafenCity Lectures 2016: Wie Migration Stadt produziert

Seit dem Jahr 2015 bestimmt das Thema Zuwanderung mit dem Fokus auf Flucht erneut den öffentlichen Diskurs über Stadtentwicklung.

Im Sommer 2016 und Winter 2016/17 präsentieren die HafenCity Lectures Positionen zu Migration und Stadtentwicklung, die Gelegenheit bieten zur Erweiterung des Wissenshorizontes und zur Reflexion der Positionen und Praktiken im Austausch zwischen Teilnehmenden und Referierenden.

Die interdisziplinär konzeptionierten HafenCity Lectures bringen bereits seit dem Wintersemester 2014/15 Kulturschaffende, StadtforscherInnen, Studierende, Lehr­ende und eine interessierte Öffentlichkeit in einen Dialog und sorgen somit für die Vermittlung zwischen wissenschaftlichen Theorien und gesellschaftlicher Praxis.

Erster Termin: 24. November 2016, „Mobilität“


Weitere Veranstaltungshinweise sind im Kalender auf der Website der HCU zu finden.


HCU in den Medien

Sat 1 Regional, 20. September 2016:
Sat 1 hat die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank während der Eröffnung der Fehmarn Belt Days an der HCU live zur Zusammenarbeit innerhalb der Region interviewt.

Die Welt Online, 16. September 2016:
Universitäten in Geldnot: Dr.-Ing. Walter Pelka nimmt in der Welt Stellung zur finanziellen Situation der HCU Hamburg.

taz.de, 15. September 2016:
161 Flächen für Unterkünfte für insgesamt über 20.000 Geflüchtete wurden am interaktiven Stadtmodell "FindingPlaces" des CityScienceLabs gefunden. Sechs Flächen hatten zum Zeitpunkt der Ergebnispräsentation am 15. September bereits grünes Licht für den Bau erhalten. Die taz ist dennoch kritisch.

NDR Fernsehen, 22. August 2016:
Shopping Center - Fluch oder Segen? Prof. Dr. Thomas Krüger im Interview über die Rolle von Einkaufszentren in der Stadtentwicklung. 

The Atlantic, 18. August 2016:
Das US-amerikanische Medium berichtet über "Arrival Cities" in Deutschland und die Rolle des CityScienceLab-Projektes FindingPlaces für die Integration von Geflüchteten in Hamburg.

Und sonst so?

Die HCU ist seit September nicht nur auf Facebook vertreten, sondern auch auf Twitter und Instagram! Werden Sie Fan, schreiben Sie uns, treten Sie mit uns in Kontakt - @hcuhamburg!

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

HafenCity Universität Hamburg
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Deutschland

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Redaktionsleitung: Marina Brink
Redaktion: Jost Backhaus, Alexander Lemonakis
Bilder: HCU Hamburg
V.i.S.d.P.: Marina Brink