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Liebe Angehörige und Freunde der HCU Hamburg,

kurz vor Beginn der vorlesungsfreien Zeit senden wir Ihnen unseren dritten Newsletter 2017! Darin unter anderem: Ein Team der Geoinformatik rund um Prof. Dr. Jochen Schiewe entwickelt mit "UeGeo" eine Open Source-Software zur Überlagerung von Geodaten, wir geben Einblicke in die Instandsetzung der Villa Mutzenbecher, an der HCU-Studierende beteiligt sind und berichten über einen besonderen Preis der EU für FindingPlaces.

Wenn Sie unser regelmäßiges Update aus der HCU Hamburg gut finden, dann leiten Sie es gerne weiter! Wenn Sie den Newsletter weitergeleitet bekommen haben und Ihnen unser vierteljährliches News-Update gefällt, können Sie sich hier anmelden.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!

Ihr Referat für Kommunikation


Aktuelles

Smarte Geodaten

Nie zuvor wurden Geodaten in so vielen Bereichen genutzt wie heute, etwa in der Stadtplanung, Kriminologie oder dem Marketing. Richtig spannend werden Geodaten, wenn man verschiedene Datensätze miteinander kombiniert – etwa um gefährdete Überflutungsflächen oder Lärmbelästigungen in Wohngebieten zu betrachten. Bislang war dies recht aufwändig, und eine Vielzahl an Methoden und Algorithmen führten zudem zu unterschiedlichen Ergebnissen. Fundierte Empfehlungen sind künftig nur einen Mausklick entfernt: Die Geoinformatik der HafenCity Universität Hamburg (HCU) entwickelt unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiewe ein Detailkonzept für eine Open Source-Software mit dem Titel „UeGeo“ zur Überlagerung von Geodaten mit unterschiedlichen Bezugsräumen. Die Vorstudie wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Mehr Infos gibt's auf unserer Website.

HCU-Studierende setzen Villa Mutzenbecher instand

Bereits seit 2012 beteiligen sich HCU-Studierende unter der Anleitung von Prof. Jens Uwe Zipelius an der Instandsetzung der Villa Mutzenbecher im Niendorfer Gehege. In über 50 Semester- und Projektarbeiten wurden seitdem die wesentlichen gutachterlichen Bauzustandsanalysen sowie verschiedene Mess- und Prüfverfahren durchgeführt, um die historische Bausubstanz der um 1900 errichteten Villa zu sichern. Ab Herbst geht die Instandsetzung ganz praktisch los. Wer sich gerne ein genaueres Bild von der Villa Mutzenbecher in ihrem Zustand vor dem Umbau machen möchte, kann sich die Folge „Auftrag aus dem Jenseits“ aus der NDR-Serie „Der Tatortreiniger“ anschauen. Eine weitere Möglichkeit bietet das Sommerfest am Samstag, den 15. Juli ab 14 Uhr, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Wir haben Jens Uwe Zipelius vor dem Startschuss des Umbaus getroffen und über das spannende Studienprojekt gesprochen. 

Hamburg ist "Good Practice City": FindingPlaces erhält EU-Auszeichnung

Nicht nur in den Workshops wurde viel diskutiert, sondern auch über das Projekt "FindingPlaces" selbst, das die HCU Hamburg im Sommer 2016 im Auftrag der Stadt Hamburg konzipiert und umgesetzt hat. Mit FindingPlaces begegnete Hamburg im vergangenen Jahr einer der zentralen Herausforderungen der Stadtentwicklung auf innovative Weise: An einem interaktiven Stadtmodell kamen im CityScienceLab der HCU Hamburg verschiedene Akteure zusammen, um ihre Perspektiven und Vorschläge zur Unterbringung von Geflüchteten im Hamburger Stadtgebiet zu diskutieren. Einige Vorschläge zur Platzierung von Flüchtlingsunterkünften in Hamburg wurden zwar mittlerweile umgesetzt, den wahren Erfolg des Projektes macht aber sicherlich die innovative Methode aus: FindingPlaces ermöglichte mehr als 400 Hamburgerinnen und Hamburgern, an einem Tisch Perspektiven und Vorschläge gemeinsam zu diskutieren – sachlich und auf wissenschaftlichem Fundament. Dieses beispielhafte Vorgehen könnte Vorbild für vielfältige andere Beteiligungsprozesse in Städten sein. Das EU-Programm URBACT hat Hamburg daher nun als „Good Practice“-Stadt ausgezeichnet. Wer mehr über die URBACT Good Practice-Auszeichnung und die anderen Preisträger erfahren möchte, schaut hier oder auf unserer Website vorbei.


Interview: Franziska Wallburg

Franziska Wallburg ist Diplom-Psychologin in Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. Seit Mai dieses Jahres arbeitet sie im Team der Psychologischen Beratung der Universität Hamburg und ist Ansprechpartnerin für die Studierenden der HCU Hamburg. Zuvor sammelte Franziska Wallburg mehrere Jahre Erfahrungen als Einzel- und Gruppentherapeutin in der Schmerztherapie sowie in einer großen psychosomatischen Klinik. An der HCU befindet sich Franziska Wallburgs Büro in Raum 4.032.

Mit welchen Themen kann ich zu Ihnen kommen?


Stress, Prüfungsängste, Aufschieben, Schreibblockaden – Sie können aber mit jedem Problem zu mir kommen. Auch Menschen mit familiären oder Partnerschaftsproblemen, Zukunftsängsten oder psychischen Erkrankungen können das Gespräch mit mir suchen.

Sich selbst einzugestehen, ein Problem zu haben, ist sicherlich nicht einfach. Wann weiß ich, dass ich zur Psychologischen Beratung gehen sollte?

Für Viele ist der Besuch bei mir der erste Kontakt zu einer Psychologin. Die Hemmschwelle zu einer Beratungsstelle zu gehen, ist geringer als eine Therapie zu machen. Ein guter Zeitpunkt zu mir zu kommen ist, wenn man das Gefühl hat, ein Problem nicht mehr alleine lösen zu können. Häufig schauen wir erst einmal, was das Problem ist und ob weitere Unterstützung notwendig ist. Bei mir geht es nicht darum, eine Diagnose zu vergeben. Ich kann nur raten, frühzeitig einen Termin zu vereinbaren.

Und wie läuft eine Beratungsstunde bei Ihnen ab?

Nach der Vereinbarung eines Einzelgesprächs, versuche ich in einem ersten Termin, gemeinsam mit dem oder der Ratsuchenden zu klären, was ihn oder sie zu mir führt. Ich stelle Fragen, die man sich selbst vielleicht noch nicht gestellt hat und unterstütze dabei, das Problem aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und besser zu verstehen. Wer zu mir kommt, geht keinerlei Verpflichtung ein. Alle behandelten Themen werden absolut anonym und vertraulich behandelt. Wenn ein Gespräch nicht ausreicht, können wir uns auch wieder treffen. Vier oder fünf Termine sind bei mir möglich, bei tiefergehenden Belastungen empfehle ich, wenn nötig, eine ambulante Psychotherapie und unterstütze bei der Suche nach einem Therapieplatz.

HCU-Veranstaltungen

artLAB in der Galerie 21

Ausgehend von theoretischen Ansätzen zu künstlerischer Forschung haben Studierende des Seminars "artLAB # 09" unter der Leitung von Prof. Dr. Regula Valérie Burri im Studienprogramm [Q]STUDIES der HafenCity Universität Hamburg verschiedene künstlerische Forschungsprojekte entwickelt. Die Arbeiten folgen nicht nur ästhetischen Orientierungen, sondern haben einen Erkenntnisgewinn zum Ziel. Die Abschluss-Ausstellung in der Galerie 21 präsentiert Foto-, Video- und skulpturale Arbeiten rund um das Thema "Netzwerke". 

Termine und Ort: Vernissage am Freitag, 14. Juli 2017, 19 Uhr, Ausstellung am Samstag/Sonntag, 15./16. Juli 2017, 14 - 18 Uhr, in der Galerie 21 (Vorwerkstift), Vorwerkstraße 21, 20357 Hamburg

IASS Symposium 2017: Architecture, Engineering, Science

Vom 25. bis 28. September präsentiert die HCU Hamburg das jährliche IASS Symposium. Die IASS (International Association for Shell Structures) bietet Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Wissenschaft, dem Ingenieurwesen und der Architektur mit dem jährlich stattfindenden Symposium eine Plattform zum Wissensaustauch. Zum Thema „Interfaces: Architecture. Engineering. Science.” werden 500 internationale Gäste aus allen Bereichen der Bauindustrie und Wissenschaft in der HafenCity erwartet. Weitere Informationen und Anmeldung: iass2017.org

Termin und Ort: 25. bis 28. September 2017, HCU Hamburg

HCU-Studienprojekt "Food City Hamburg 2050" im Museum für Kunst und Gewerbe

In der Ausstellung „Food Revolution 5.0“ beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) mit einer der dringlichsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung aus? Das Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung der HCU Hamburg präsentiert im Rahmen der Ausstellung Ergebnisse des Studienprojektes "Food-City Hamburg 2050". Über das Wintersemester 2016/17 erarbeiteten sechs Studierende unter Anleitung von Prof. Jörg Knieling und Toya Engel die komplexe Problematik der nachhaltigen Lebensmittelproduktion und damit verbundener Anforderungen für die Stadtplanung. 

Termin und Ort: Die Ausstellung "Food Revolution 5.0 – Gestalten für die Gesellschaft von morgen" läuft vom 19.05.17 bis zum 29.10.17 im MKG Hamburg.


Weitere Veranstaltungshinweise sind im Kalender auf der Website der HCU zu finden.

HCU in den Medien

Hamburg.de, 13. Juli 2017:
HCU-Studierende gewinnen den von der Umweltbehörde ausgeschriebenen Hochschul-Wettbewerb "Holz on top".

NDR Online, 20. Juni 2017:
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim Civil20-Treffen an der HCU Forderungen zivilgesellschaftlicher Organisationen für eine bessere Welt mit Blick auf den G20-Gipfel Anfang Juli entgegen genommen.

Focus Online, 12. Juni 2017:
Prof. Dr.-Ing. Ingo Weidlich vertritt die HCU Hamburg im Energieforschungsverbund Hamburg.

Hamburger Abendblatt (print und online), 23. Mai 2017:
HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka und Prof. Dr. Gesa Ziemer haben anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Bauausbildung in Hamburg dem Abendblatt ein Interview zur künftigen Entwicklung ebendieser und der HCU Hamburg gegeben.



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HafenCity Universität Hamburg
Referat für Kommunikation
Überseeallee 16
20457 Hamburg
Deutschland

Tel. 040 4282733
hcu-kommunikation@vw.hcu-hamburg.de
www.hcu-hamburg.de
Tax ID: DE256502509

Redaktionsleitung: Marina Brink
Redaktion: Alexander Lemonakis, Marina Brink
Bilder: HCU Hamburg/Jochen Schiewe (Grafik UeGeo), Marie-Luise Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz 
(Foto Villa Mutzenbecher), Walter Schießwohl (Foto FindingPlaces), HCU Hamburg/Marina Brink
(Foto Frankziska Wallburg)
V.i.S.d.P.: Marina Brink