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Liebe Angehörige, liebe Freundinnen und Freunde der HCU Hamburg,

wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr 2019! In unserem ersten Newsletter des Jahres berichten wir über eine spannende Forschungsreise einer HCU-Studentin zum Arktischen Ozean, über die Preise und Auszeichnungen unserer Studierenden in den letzten Wochen und Monaten und über die Zertifizierung der BIM-Ausbildungsangebote an der HCU Hamburg. Zudem erklären wir, worum es sich beim Forschungsprojekt „BEMUDA“ handelt, haben wieder waterfront-news für Sie und ein spannendes Drei-Fragen-Interview mit dem HCU-Alumnus und SPIEGEL ONLINE Daten-Redakteur Patrick Stotz.

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Aktuelles

Preise und Auszeichnungen: HCU-Studierende gewinnen zahlreiche Wettbewerbe

Sie sind ganz vorne mit dabei: Die Entwürfe von Architektur-Studierenden der HCU Hamburg haben in den vergangenen Wochen und Monaten bei vier studentischen Wettbewerben die ersten Plätze belegt. Auch beim Social Design Award, bei dem Ideen zur Verbesserung nachbarschaftlicher Beziehungen gesucht wurden, waren Studierende und Nachwuchsforschende der HCU erfolgreich. Wer die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner der zahlreichen Auszeichnungen sind und für welche Ideen und Leistungen sie geehrt wurden, lesen Sie hier.

BIM-Ausbildung an der HCU Hamburg zertifiziert

buildingSMART, das Kompetenznetzwerk für Building Information Modeling (BIM) und die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft, und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) haben erstmalig deutschlandweit vierzehn Institutionen als qualifizierte Ausbildungsinstitutionen für BIM zertifiziert, darunter auch die HCU Hamburg. Studierende, die künftig die BIM-Basiskurse an der HCU Hamburg belegen, erhalten nach erfolgreicher Prüfung ein Zertifikat über Basiskenntnisse in BIM. Auch für externe Interessentinnen und Interessenten soll es Kurse mit abschließender Zertifizierung geben.

Wie Unsicherheitsinformationen zur Sicherheit beitragen: BMVI-Forschungsprojekt BEMUDA an der HCU Hamburg gestartet

BEMUDA steht für „Besser entscheiden mit unsicheren Daten“. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiewe (Geoinformatik und Geovisualisierung) wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert und entwickelt ein Rahmenkonzept, das Erfassung, Speicherung und Visualisierung der Unsicherheitsinformationen von raumbezogenen Daten darstellt. Entstehen soll ein Open Source-Softwaretool, das seinen Nutzerinnen und Nutzern eine einfache Berücksichtigung von Unsicherheitsinformationen ermöglicht. Denn: Nicht alle erhobenen Daten, beispielsweise zu Hochwasserpegeln, sind frei von Unsicherheiten und Fehlern. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Ein Zimmer direkt gegenüber der HCU: Helmut Schmidt-Studierendenhaus in der HafenCity eröffnet

40 Studierende der HCU Hamburg sind in das neu eröffnete Helmut Schmidt-Studierendenhaus in der HafenCity eingezogen. Wer dort ein Zimmer bekommen hat, braucht nach einem Tag an der HCU nur die Überseeallee überqueren und ist zu Hause. Das neueste unter den Wohnheimen des Studierendenwerks Hamburg wurde Anfang November feierlich eröffnet und bietet insgesamt 128 Studierenden von Hamburger Hochschulen Wohnraum. Maßgeblich eingesetzt für die Schaffung von Wohnraum für Studierende in der HafenCity hat sich, neben dem AStA, HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka: „Ein wesentliches Ziel, unsere Universität in der HafenCity anzusiedeln war die stadtentwicklungspolitische Absicht, das neue Quartier durch viele junge Menschen und eine entstehende studentische Szene zu beleben. Dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn die jungen Menschen in dem neuen Quartier nicht nur arbeiten, d.h. hier die Lehrveranstaltungen der Universität besuchen, sondern auch hier leben und wohnen können. Die HCU Hamburg hat hartnäckig für die Möglichkeit bezahlbaren studentischen Wohnens gekämpft. Ich freue mich darüber, dass mit dem Helmut-Schmidt-Studierendenhaus ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung geschafft ist, umso mehr, da die Studierenden dort in unmittelbarer Nähe gegenüber der HCU wohnen können."

Forschen im Arktischen Ozean: Geodäsie-Studentin der HCU Hamburg nahm an Expedition teil

Mit der Teilnahme an einer Expedition des Forschungsschiffs „Polarstern“ vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven hat die Geodäsie-Studentin Sophie Andree sich einen Traum erfüllt. Auf ihrer Forschungsreise konnte sie Daten für ihre Bachelorarbeit über den Vergleich zwischen gemessenen Meerestiefen und von Satelliten bestimmten Werten gewinnen. „Für uns ist es super zu sehen, wie die Studierenden ihre an Bord gewonnene Praxiserfahrung direkt in Form wissenschaftlicher Ergebnisse in die eigenen Abschlussarbeiten einfließen lassen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker (Geodäsie und Ausgleichsrechnung), die gemeinsam mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Laura Jensen die Bachelorarbeit von Sophie Andree betreut. Den spannenden Artikel über die ungewöhnliche Forschungsreise lesen Sie hier.


Drei Fragen an: Patrick Stotz

Patrick Stotz (Jahrgang 1982) studierte Stadtplanung und war von 2009-2014 an der HCU Hamburg als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Ab 2012 beschäftigte er sich freiberuflich mit der Analyse räumlicher Daten sowie interaktiven Visualisierungen. Seit Juli 2015 ist Patrick Stotz Redakteur im Datenjournalismus-Team von SPIEGEL ONLINE. Seine visuellen Veranschaulichungen und Karten ernten stets großes öffentliches Interesse.

Sie schreiben auf Ihrer Homepage „Aus Daten werden Visualisierungen, Stories und Karten….“ – was fasziniert Sie an Grafiken & Visualisierungen und was können diese besser als Texte?


Mich fasziniert die Herausforderung aus Rohdaten, also aus nichts als Text und Zahlen, Erkenntnisse zu gewinnen und diese visuell sowohl möglichst verständlich als auch optisch ansprechend zu vermitteln. Für den Erkenntnisgewinn braucht es vor allem handwerkliches Geschick in Sachen Data Mining, Datenverarbeitung, Statistik und ein gut strukturiertes, methodisch sauberes Arbeiten. Bei der Visualisierung kommt dann die Kreativität ins Spiel. Visualisierungen können helfen Leserinnen und Leser für Themen zu begeistern, die sie ansonsten als trocken wahrnehmen. Oder sie ermöglichen es diesen, sich selbst oder ihr persönliches Umfeld in einem Datensatz wieder zu finden.

Welches war die kurioseste Grafik, die Sie je angefertigt haben?

Hin und wieder habe ich die Möglichkeit, sehr frei und kreativ mit Visualisierungsformen umzugehen. Herausgekommen ist dabei eine spielerische Karte zur Chance auf weiße Weihnachten in Deutschland. Oder unsere „Koalitionsinseln“, die Regionen zeigen, in denen politische Koalitionen bei der Bundestagswahl 2017 eine Mehrheit erringen konnten. Der skurrilste Datensatz war aber sicher jene zur dialektbedingten Verbreitung von Alltagsbegriffen „Wo sagt man Frikadelle, Bulette und Co.?“.

Wie wird man eigentlich Datenjournalist und was haben sie aus Ihrer Zeit als Student bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HCU Hamburg dafür mitgenommen?

Datenjournalismus ist ein noch sehr junges Feld. Die Berührungspunkte reichen vom Design, über Programmierung – was übrigens auch den Hauptteil meiner Arbeit ausmacht – bis zum wissenschaftlichen Arbeiten. Dementsprechend offen ist das Feld auch für Quereinsteiger. Ich hatte in meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter mein Interesse für interaktive Datenvisualisierungen entdeckt und nebenbei angefangen dazu zu bloggen und in einzelnen Projekten praktische Erfahrungen zu sammeln. Was das Gespür für Gestaltung und die Visualisierung von Inhalten angeht habe ich in den Entwurfskursen an der HCU durch praktisches Anwenden viel gelernt. Die Fähigkeit sich schnell in die verschiedensten Themen einarbeiten zu können wurde im Stadtplanungsstudium definitiv gefördert. Ebenso das strukturierte Arbeiten. Ob nun alleine oder im Team. Das war schon im Studium zentral, war in meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter unverzichtbar und ist in meinem jetzigen Job, wie sicher auch in ganz vielen anderen Berufen, absolut Gold wert.

HCU-Veranstaltungen

"You’ll never walk alone". Atmosphären im Fußballstadion

„Allez allez…!“ Im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe „[Q]uerblicke: Atmosphären“ behandelt Prof. Dr. Hans-Joachim Braun von der Helmut-Schmidt-Universität (HSU) Hamburg in seinem Vortrag Atmosphären in Fußballstadien.

Termin und Ort: 21. Januar 2019, 18:15-19:45 Uhr in Hörsaal 150 der HCU Hamburg

Der fotografische Amateur am Bauhaus

Im Rahmen der Ringvorlesung „Bauhaus. Ein Mythos wird 100“ des Netzwerk Nord hält Dr. Esther Ruelfs (Sammlung Fotografie und neue Medien, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg) einen Vortrag zum Thema „Der fotografische Amateur“.

Termin und Ort: 23. Januar 2019, 18:00-19:30 Uhr in Hörsaal 150 der HCU Hamburg

Tea Time Lectures: EiSat - Überdachung Göbekli Tepe

Prof. Karen Eisenloffel (EiSat GmbH) präsentiert einen Werkbericht über das Schutzdach für die Ausgrabungsstelle „Göbekli Tepe“ in der Türkei. Die Veranstaltung ist Teil der „Tea Time Lectures“.

Termin und Ort: 23. Januar 2019, 18:00-19:00 Uhr in Hörsaal 200 der HCU Hamburg

Suffizientes Wohnen statt Flächenverbrauch

Gemeinsam mit dem BUND Hamburg veranstaltet das Fachgebiet Stadtplanung und Regional-entwicklung (Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling) der HCU Hamburg die Tagung „Suffizientes Wohnen statt Flächenverbrauch“.

Termin und Ort: 29. März 2019, Holcim Auditorium der HCU Hamburg


Weitere Veranstaltungshinweise sind im Kalender auf der Website der HCU Hamburg zu finden.

HCU in den Medien

Berliner Morgenpost, 23.10.2018:
Die Berliner Morgenpost berichtet über die drei Siegerentwürfe des studentischen Wettbewerbs des Deutschen Werkbund Berlin e.V. zur Gestaltung des Areals an der Urania. Zwei der bestplatzierten Entwürfe stammen von Studierendenteams der HCU Hamburg und präsentieren innovative Ansätze für die Gestaltung des Eingangs zur Berliner City West.

ZEIT-Newsletter Elbvertiefung, 24.10.2018:
Lars Schmeink beantwortet im Interview mit dem ZEIT-Newsletter „Elbvertiefung“ Fragen zu der von ihm organisierten Veranstaltungsreihe „SciFiVisions“, in der es um das Denken der Zukunft geht. Spannend: Der Medienwissenschaftler bezeichnet Science Fiction als Inspirationsquelle für die Wissenschaft.

SPIEGEL ONLINE, 23.11.2018:
SPIEGEL ONLINE berichtet über die Siegerprojekte des Social Design Award 2018, darunter auch die mit dem Jury-Preis ausgezeichnete Initiative Mikropol zur Gründung eines neuen Stadtteilzentrums in Rothenburgsort. An Mikropol sind unter anderen auch Studierende und Nachwuchswissenschaft-lerinnen und Nachwuchswissenschaftler der HCU Hamburg beteiligt.

waterfront e.V. - der Förderverein der HCU

waterfront-Mitglieder Laura Peters und Daniel Adler für ihre Bachelorarbeiten ausgezeichnet

Auf der Abschlussfeier des Studienprogramms Bauingenieurwesen der HCU Anfang Dezember wurden Studierende für besonders gute Leistungen im Bachelor und Master ausgezeichnet. waterfront-Mitglied Laura Peters erhielt für ihre Leistungen im Bachelor den ersten Förderpreis der Stiftung der Bauindustrie, dotiert mit 1000 Euro. Daniel Adler, ebenfalls waterfront-Mitglied, wurde für seine Leistungen im Bachelor mit dem Sonderpreis der Prof. Dr. Egon Peter Stiftung geehrt.

HCU-Partnertag: Vernetzung von Kooperationspartnern, Förderern und Studierenden der HCU Hamburg

Im November letzten Jahres fand zum ersten Mal der HCU-Partnertag, die Info-Börse für Studierende, statt. Teil der Veranstaltung waren Messestände von Partnerinstitutionen und -unternehmen der HCU Hamburg, die Studierenden umfangreiche Informationen über Praktika, das jeweilige Berufsfeld und den Jobeinstieg boten. Für HCU-Studierende war der Partnertag eine ideale Möglichkeit, mit Hamburger Institutionen und Unternehmen aus Architektur, Stadtplanung und Bauingenieurwesen und anderen Fachbereichen ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss an den Austausch an den Ständen fand die feierliche Verleihung des Holcim-Studienpreises für Nachhaltigkeit statt. Den HCU-Partnertag wird es auch in diesem Jahr wieder geben!

Rückschau: waterfront-dialog „Amerikanischer Abend“

Die vergangene Ausgabe der waterfront-dialoge fand unter dem Motto „Amerikanischer Abend“ Anfang Dezember statt. Auf Einladung des Fördervereins der HCU Hamburg gaben Beteiligte aus dem transatlantischen Kooperationsprojekt „urban waters“ und aus dem CityScienceLab Einblicke in ihre Arbeit. Prof. Dipl.-Ing. Antje Stokman (Architektur und Landschaft), Prof. Dott. Arch. Paolo Fusi (Städtebaulicher Entwurf, beide HCU Hamburg) sowie Prof. Martin Kläschen (IIT Chicago) berichteten über die Erforschung der städtebaulichen Grenze von Stadt und Wasser in den Partnerstädten Hamburg und Chicago. Über die Verlängerung der Kooperation zwischen dem CityScienceLab der HCU Hamburg und dem MIT Media Lab sprachen Marie Malchow und Holger Prang (beide CityScienceLab HCU Hamburg). Sie präsentierten auch die CityScopes-Technologie und ihre Anwendung in der Stadtplanung. waterfront dialoge wird auch im Jahr 2019 wieder mehrere Abende veranstalten. Wir informieren Sie rechtzeitig!

Neue Mitglieder im Förderverein

Laura Sophie Peters
Josef Bartl
Dr. Christian Paulsen
Daniel Adler

Wenn auch Sie Mitglied bei waterfront e.V. werden wollen, kontaktieren Sie uns!

Und sonst so?

Pointer-Reporter Justus hat sich an der HCU Hamburg umgehört, wie sich unsere Studierenden im Herbst und Winter fit halten und Erkältungen vorbeugen. Schauen Sie mal rein! +++ Die Bilder von HCU-Systemadministrator Marcel Kreck @HHerumtreiber auf Instagram sind eine Hommage an Hamburg. In der WELT erklärt unser ITler, warum er gerne auch nebelige Ansichten der Hansestadt aufnimmt.


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Bilder: Social Design Award: Katrin Würtemberger, BIM: buildingSMART e.V., BEMUDA: pexels (CC0 Lizenz),
Helmut-Schmidt-Studierendenhaus: Studierendenwerk Hamburg, Sophie Andree: HCU Hamburg,
Drei Fragen-Interview: Patrick Stotz
V.i.S.d.P.: Marina Brink