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Liebe Angehörige und Freunde der HCU Hamburg,

wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr 2018! Unser erster Newsletter 2018 hält neben aktuellen Nachrichten aus Forschung und Lehre eine Neuerung für Sie bereit: Ab sofort informieren wir Sie an dieser Stelle auch über Neuigkeiten aus dem Förderverein waterfront e.V. Der Förderverein unterstützt die Auseinandersetzung in Forschung und Lehre mit Baukunst und Metropolenentwicklung durch Förderung von Exkursionen, Stipendien oder Wettbewerben. 

Wenn Sie unser regelmäßiges Update aus der HCU Hamburg gut finden, dann leiten Sie es gerne weiter! Wenn Sie den Newsletter weitergeleitet bekommen haben und Ihnen unser vierteljährliches News-Update gefällt, können Sie sich hier anmelden

Ihr Referat für Kommunikation


Aktuelles

Neues DFG-Forschungsprojekt an der HCU: Mikrokredite im informellen Selbstbau in Mexiko

In Hoffnung auf Arbeit ziehen weltweit Menschen vom Land in die Stadt. Egal ob in Afrika, Asien oder Lateinamerika - Mikrokredite unterstützen die Menschen dabei, sich einfache Unterkünfte in informellen Siedlungen aufzubauen. Die zunehmende Vermarktung und Institutionalisierung von Mikrokrediten führt derzeit dazu, dass immer mehr Haushalte in Entwicklungs- und Schwellenländern Kredite aufnehmen, um ihre Selbstbauhäuser zu renovieren und umzubauen. In einem neuen durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Monika Grubbauer werden am Beispiel Mexiko die Effekte erforscht, die die zunehmende Aufnahme der Kleinkredite auf die Praktiken des Selbstbaus hat. Sind Mikrokredite für die Menschen ein Fluch oder Segen?

HCU und Stadt Hamburg starten mit DIPAS in die digitale Zukunft der Bürgerbeteiligung 

Die Stadt Hamburg will ihr Online-Beteiligungstool mit dem vom CityScienceLab entwickelten Stadtmodell CityScope zusammenführen und zu einem digitalem Partizipationssystem (DIPAS) ausbauen. Seit 2016 ist das Online-Beteiligungstool der Stadt im Einsatz und wurde bereits in elf Verfahren erfolgreich angewendet, um Hamburgerinnen und Hamburgern die Teilhabe an Planungsprozessen zu ermöglichen. Mit DIPAS soll ein integriertes Partizipationswerkzeug entstehen, das im Rahmen von informellen Beteiligungsverfahren die gesammelten Geodaten der Öffentlichkeit zugänglich macht und diese nutzerfreundlich aufbereitet. Bürgerinnen und Bürger sollen sich durch Nutzungsmöglichkeiten und Informationstiefe noch besser als bisher mit ihren Ideen, Fragen, Ortskenntnissen und Kritik in Planungsvorhaben einbringen. Langfristiges Ziel ist der Ausbau der digitalen Bürgerbeteiligung in der Stadt Hamburg. Mehr Infos und Stimmen zu DIPAS gibt es auf unserer Website.

Siegerentwurf für das Begegnungshaus in Poppenbüttel ausgewählt

Am Poppenbütteler Berg entsteht ein neues, sozial gemischtes Quartier mit insgesamt 308 Wohneinheiten. Ein Begegnungshaus soll dem Miteinander von alten und neuen Nachbarn Raum geben. Unter der Leitung von Prof. Bernd Kniess kamen in Summer Schools 2016 und 2017 internationale Studierende, Geflüchtete mit Bau-Know-how und Nachbarinnen und Nachbarn auf dem Baustellengelände am Poppenbütteler Berg zusammen, um gemeinsam mit Architekten Ideen zu entwickeln. Im November wurde der Siegerentwurf für das Begegnungshaus in Poppenbüttel vorgestellt: Das Architekturbüro Atelier Bow-Wow aus Zürich konnte mit einer besonderen Idee überzeugen.

Projekt Check: Interaktives Tool für Flächenplanung

Wenn Kommunen im ländlichen oder vorstädtischen Raum neue Wohn- oder Gewerbeflächen ausweisen, wirkt sich dies wirtschaftlich, ökologisch und sozial auf die Umgebung oder sogar auf die benachbarten Gemeinden aus. Prof. Dr. Thomas Krüger hat mit seinem Team und weiteren Partnern das neue Tool "Projekt-Check" entwickelt. Mit diesem neuen Planungs-Werkzeug können Kommunen, Planungsbüros sowie Bürgerinnen und Bürger künftig Flächenplanungen online vorprüfen: Wohnungsbauprojekte, Lebensmittel-Einzelhandel und Gewerbeansiedlungen. Mehr Infos zum "Projekt-Check" gibt es auf unserer Website.


Drei Fragen an: Prof. Dr. Lars Schmeink

Prof. Dr. Lars Schmeink ist Professor für Medienwissenschaft am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater. An der HCU koordiniert er die Hamburg Open Online University (HOOU) und lehrt in den fachübergreifenden Studienangeboten im Modul "Was ist Wissenschaft und wissenschaftliches Arbeiten?". Eine von Schmeink erstellte Lerneinheit zum gleichen Thema war einer der ersten Beiträge der HCU für die HOOU – und es sollen noch viele mehr werden. Hier geht’s zur HOOU: www.hoou.de

Welche Chancen bietet E-Learning den HCU-Studierenden und -Lehrenden im Zeitalter der Digitalisierung?


E-Learning ist ein sehr weitgefasster Begriff und wird mit dem Einsatz von ahoi an der HCU schon länger ganz selbstverständlich genutzt. Jeder Lehrende kann die Studierenden eines Seminars digital mit Materialien versorgen oder sie auf Änderungen per E-Mail hinweisen. Die Potenziale von E-Learning sind aber viel größer: Die Studierenden sollen flexibler im Lernen werden. Zeitlich, räumlich, medial – manche Studierende lernen lieber alleine, möchten Informationen wiederholen oder wollen Dinge ausprobieren. Auch für Lehrende lassen sich neue Szenarien entwickeln, indem sie etwa Theorie oder Grundlagen ins Netz verlagern und mit Studierenden nur noch praktische Anwendungen im Seminar durchgehen. Gruppenarbeiten, Diskussionen oder Prüfungsvorbereitungen lassen sich ebenso gut online durchführen und zeitlich entzerren. Oder ich lade Gastdozierende per Skype in meine Vorlesung ein. Die Möglichkeiten sind vielseitig und können auf jedes Bedürfnis angepasst werden.

Im September 2017 ist die Hamburg Open Online University, kurz HOOU, online gegangen. Was ist die Kernidee hinter der HOOU?

Die HOOU stellt die Kompetenzen und das Wissen der Hamburger Hochschulen einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Idee ist, allen Interessierten Online-Angebote zum Lernen und Forschen digital näherzubringen. E-Learning ist dafür eine großartige Option. Die HOOU ist eine Plattform, anhand der sich jeder nach seinen persönlichen Interessen weiterbilden kann. Sie wird von allen staatlichen Universitäten in Hamburg getragen und mit Material ausgestattet.

Wie profitiert die HCU von der HOOU und welche HCU-Angebote gibt es bereits?

Die HCU kann neue Formen der Lehre ausprobieren, innovative Projekte realisieren, Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen einladen und der Universität stärkere öffentliche Aufmerksamkeit verschaffen. Aktuell sind drei HCU-Angebote online: ‚Wissenschaftliches Arbeiten‘ führt die Interessierten in die Fragen der Wissenschaftlichkeit und des ‚richtigen Studierens‘ ein. ‚Was ist Gender?‘ – dabei können sich Interessierte grundsätzlich zur Thematik informieren. Angesichts der #metoo-Debatte ein Angebot, das tagesaktueller nicht sein könnte. In ‚Projektmanagement Urban Design‘ haben die Lehrenden im Studienprogramm Urban Design die Planung eines Begegnungshauses in Poppenbüttel im Rahmen einer Summer School medial begleitet und als Best-Practice-Beispiel für das Projektmanagement aufbereitet. Sieben weitere HCU-Projekte werden momentan vorbereitet und in den nächsten Monaten auf die Plattform gestellt.


HCU-Veranstaltungen

[Q]uerblicke: Instabilitäten

Die interdisziplinäre Vortragsreihe beschäftigt sich mit aktuellen politischen Lagen, Arbeitsverhältnissen oder (erwerbs-)biographischen Verläufen, aber auch Erdoberflächen, Sozialbeziehungen, genetischen Erbinformationen oder psychischen Situationen, die instabile Formen annehmen können. In der Reihe werden gemeinsam mit Gästen aus verschiedenen disziplinären Perspektiven die Implikationen und Effekte von Instabilitäten in den unterschiedlichen Bereichen untersucht.

Termin und Ort: Montag, 22. Januar 2018, 18.15 Uhr, Hörsaal 150, letzter Vortrag der Reihe von Prof. Dr. Ingrid Breckner, HCU Hamburg, zum Thema „Instabilität im Alltag von Geflüchteten“

Wasserhorizonte

Unter dem Oberthema „Neue Landschaftstypologien“ geht es in der interdisziplinären Vortragsreihe um die Frage, wie sich Architektur und Stadt in natürliche, landschaftliche und stoffliche Ressourcenzusammenhänge einbetten können. 

Termin und Ort: Dienstag, 23. Januar 2018, 18.15 Uhr, Hörsaal 150, Vortrag von Stephan Petermann, Office for Metropolitan Architecture, Rotterdam

Tea Time Lectures

Die Studienprogramme Architektur und Bauingenieurwesen präsentieren im Wintersemester 2017/18 in der Reihe Tea Time Lectures sieben gemeinsame Werkberichte engagierter Architektur- und Tragwerksplanungsbüros. Der Fokus der Vorträge wird auf die gemeinsame Projektarbeit von Architektinnen und Architekten mit Tragwerksplanerinnen und -planern vom ersten Entwurf bis zum gebauten Werk gelegt.

Termin und Ort: Mittwoch, 24. Januar 2018, 18.30 Uhr, Hörsaal 200, Vortrag von Thomas Müller, Knippers Helbig, zum Thema "Infrastrukturen - Fußgängerbrücke Baakenhafen, HafenCity Hamburg"

Welt der Dinge

Was wäre moderne Kommunikation ohne das Smartphone, ein Museumsbesuch ohne Objekte, die Chirurgie ohne Skalpell oder das Studieren ohne Computer? Im Alltag sind wir überall von materiellen und technischen Dingen umgeben. Sie werden gekauft, gebraucht und weggeworfen oder gesammelt, getauscht und recycelt. Die Selbstverständlichkeit vieler Dinge wird häufig erst bewusst, wenn sie beispielsweise verloren oder kaputt gehen. Das Seminar analysiert anhand von Textdiskussionen und Gastvorträgen die „materielle Kultur“ und fragt, wie Dinge in einem praktischen Anwendungskontext betrachtet werden können.

Termin und Ort: Mittwoch, 31. Januar 2017, 18.15 Uhr, Seminarraum 2.107, letzter Vortrag der Reihe von Saskia Henge, HfbK Hamburg, zum Thema "Hypertext ohne Text. Dinge in ihrer künstlichen Lesbarkeit"

Weitere Veranstaltungshinweise sind im Kalender auf der Website der HCU zu finden.


HCU in den Medien

Deutsche Welle, Online, 04.12.2017:
Wie verändert die Digitalisierung unsere Städte? Die Deutsche Welle berichtet über aktuelle Forschung im CityScience Lab der HCU.

Deutschlandfunk Kultur, Online, 02.12.2017:
Stürme, Hitze, Fluten: Wie können wir uns an den Klimawandel anpassen? Wie können Städte und Bürger sich auf den Klimawandel vorbereiten? HCU-Stadtplaner Jörg Knieling gibt hierauf Antworten.

NDR Info – Logo – Das Wissenschaftsmagazin, Online, 20.11.2017:
Stadtplanung mit Klimaschutz: Dr. Cathrin Zengerling leitet das Forschungsprojekt „Urban Footprings“ an der HCU. Sie fordert ein Umdenken in der Stadtplanung zum Klimaschutz. 


waterfront e.V. - der Förderverein der HCU

Internationales Projekt AREA 21 an HCU gestartet: Innovative Strategien für mehr Energieeffizienz in Städten

Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Klimaschutzziele entwickelt das Projekt „AREA 21 - Baltic Smart City Areas for the 21st Century“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling (HCU, waterfront-Mitglied) mit Partnern aus sechs Ländern Strategien und Maßnahmen, um Energiesparpotenziale in Bestandsquartieren besser zu nutzen und so zu einem klimaneutralen Gebäudebestand und emissionsarmen Städten beizutragen.

Bootshaus+: Architektur-Studierende der HCU in einem Boot mit dem Rendsburger Ruderverein

Der Rendsburger Ruderverein erhält mit der Unterstützung von Architektur-Studierenden der HCU ein neues Bootshaus. Eine Jury, in der neben waterfront-Mitglied Prof. Klaus Sill vom Arbeitsgebiet „Konzeptionelles Entwerfen und Gebäudelehre“ auch Ruder-Olympiasieger Lauritz Schoof saß, bewertete insgesamt zehn Bootshaus-Entwürfe von HCU-Studierenden. Zwei Entwürfe der angehenden Architekten wurden von der Jury ausgewählt.

Nacht des Wissens und Jahresausstellung an der HCU: Voller Erfolg und hohe Besucherzahlen

Mehr als 2.500 interessierte Besucherinnen und Besucher haben die HCU zur Nacht des Wissens Hamburg besucht und machten die Ausgabe 2017 zur besucherstärksten in der HCU-Historie! Die HCU lud zu Experimenten, Vorträgen, Mitmachaktionen, Führungen und einem bunten Kinder-Programm ein. Zum ersten Mal fand zeitgleich auch die vom waterfront e.V. unterstützte HCU-Jahresausstellung statt, die frische Ideen für Städte und Metropolen präsentierte.

Neues Mitglied

Prof. Christoph Heinemann, HCU Hamburg

Mehr Informationen: waterfront-hcu.de



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