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Liebe Angehörige, liebe Freundinnen und Freunde der HCU Hamburg,

Willkommen zurück - das Sommersemester ist gerade gestartet und an der HafenCity Universität Hamburg gibt es neue Gesichter, spannende Veranstaltungen und neue Forschungsprojekte!

In dieser Ausgabe: Wir begrüßen die Open Science-Projektmitarbeiter Dr. Juliane Finger und Eugène Quenum sowie Prof. Daniel Mondino, der die Suhr Stiftungsprofessur für Building Information Modeling (BIM) übernommen hat. Wir berichten außerdem über die neuen studentischen Arbeitsräume im Campus Tower und haben ein paar interessante Veranstaltungstipps für Sie. Viel Spaß beim Lesen!

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Aktuelles

Hamburg Open Science: Forschung und Lehre sichtbar und zugänglich machen

Dr. Juliane Finger und Eugène Quenum

Sollte öffentlich finanzierte Forschung und Lehre nicht auch zugänglich sein für die Öffentlichkeit? Der Begriff „Open Science“ ist in aller Munde und immer mehr wissenschaftliche Einrichtungen weltweit bieten Forschungsergebnisse und -daten oder Bildungsangebote für alle an. Auch in Hamburg wurde mit „Hamburg Open Science“ im vergangenen September ein Programm beschlossen, das nun an den staatlichen Hochschulen umgesetzt werden soll.

Juliane Finger und Eugène Quenum sind als Projektmitarbeitende neu an der HCU. Sie entwickeln bereits Konzepte, Beratungsangebote und technische Prototypen, um die Umsetzung des Open Access-Gedanken an der HCU zu begleiten. Was bereits geplant ist: Ein erster Workshop für HCU-Forschende soll im Sommersemester 2018 stattfinden. Eine hochschulübergreifende Open Access-Woche im Oktober wird weitere Informationen und Möglichkeiten für den Austausch bieten.

Juliane Finger: „Wir möchten, dass Forschende durch die verbesserte Sichtbarkeit und Zugänglichkeit profitieren, die Open Access ihnen bietet, ihren Hauptfokus aber auch weiterhin auf ihre eigentliche Forschung legen können.“

Suhr Stiftungsprofessur für Building Information Modeling (BIM):
Architekt Daniel Mondino an die HCU berufen

Seit dem 1. Februar 2018 gibt es ein neues Gesicht unter den Professorinnen und Professoren der HCU: Der Architekt Daniel Mondino hat die Suhr Stiftungsprofessur für Building Information Modeling (BIM) übernommen. Building Information Modeling beschreibt eine Methode der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden unterschiedlichster Funktion mit Hilfe von Software.

„BIM ist eine Querschnittsdisziplin und kann nur in einem kooperativen Ansatz entwickelt werden. BIM passt perfekt zu dem interdisziplinären Ansatz der HCU“, sagt Mondino, der sich bereits seit 2008 intensiv mit modellbasierten Planungswerkzeugen befasst und die HCU zu einem Zentrum für modellbasiertes Planen und Bauen gestalten will.

Ermöglicht wurde die Berufung Mondinos durch die EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung, die neben der neuen Suhr Stiftungsprofessur auch regelmäßig Projekte an der HCU unterstützt sowie mehrere Studierende mit dem Deutschlandstipendium fördert.

Smart Cities doch nicht so smart? DFG-Projekt „Smart Cities: Die Standardisierung der Stadt?“ 

Führt die Digitalisierung von Infrastrukturen künftig zu einer globalen Angleichung der Städte oder unterscheiden sich die Lebensräume der Zukunft doch weiterhin? Was passiert, wenn Städte zur Koordination ihrer Infrastruktur zunehmend auf digitale Smart City-Technologien zurückgreifen, um beispielsweise die Auslastung des Verkehrs zu erfassen oder die autonome Bewegung von Fahrzeugen zu ermöglichen? Das untersucht das DFG-geförderte Forschungsprojekt „Smart Cities: Die Standardisierung der Stadt?“ von Prof. Dr. Gernot Grabher und Dr. Joachim Thiel an der HCU. In den nächsten drei Jahren erarbeiten die Wissenschaftler an den Beispielstädten Amsterdam und Singapur, inwieweit Unterschiede zwischen Industrie- und Schwellenländern die Anpassung an lokale Besonderheiten oder die Expertise privater Technologieanbieter in der Entwicklung von öffentlich nutzbaren Strukturen den Standardisierungsprozess beeinflussen.

Wie globale Wasserkreisläufe funktionieren: Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker an DFG-Forschergruppe beteiligt

Mit einem innovativen Teilprojekt zu Datensätzen der GRACE-Satelliten (Gravity Recovery and Climate Experiment) ist die Geodätin Prof. Dr. Annette Eicker von der HCU Hamburg Mitglied der DFG-geförderten Forschergruppe „Understanding the Global Freshwater System by Combining Geodetic and Remote Sensing Information with Modelling Using a Calibration/Data Assimilation Approach (Global CDA)” unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Döll (Frankfurt) und Prof. Dr. Jürgen Kusche (Frankfurt). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Gruppe entwickeln ein Modell zur Beschreibung der Wasserzirkulation auf der Erde. Was die Erforschung der Wasserkreisläufe mit einer Vielzahl globaler Klimaphänomene zu tun hat und warum das Projekt einzigartig ist, lesen Sie hier.

Neue studentische Arbeitsräume im Campus Tower am Versmannkai

Wie sich Studierende der HCU Hamburg ihren idealen Arbeitsplatz vorstellen, haben sie gemeinsam mit dem Designer und HCU-Lehrbeauftragten Dominik Lutz im interdisziplinären Wahlfach „1733 Kubik – neue studentische Arbeitsplätze am Versmannkai“ erarbeitet. Gemeinsam entwickelten sie Konzepte für neue studentische Arbeitsräume im Campus Tower, der direkt neben der U-Bahn-Station „HafenCity Universität“ entsteht. Bereits Mitte Dezember fand die öffentliche Abschlusspräsentation des Wahlfachs statt, in der die Studierenden ihre Entwürfe anhand von Plänen, Modellen und Filmen vor einer interdisziplinären Jury, bestehend aus Lehrenden der HCU aus verschiedenen Studienprogrammen, Vertretern des AStAs und dem HCU-Präsidium, vorstellten. Einen einzelnen Gewinnerentwurf gibt es nicht, aktuell werden die bestbewerteten Ideen und Ansätze gebündelt, um daraus ein Gesamtkonzept zu entwickeln. Das angebotene Seminar war besonders, da der Impuls von den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern der Arbeitsräume ausging. Ein Wochenende lang haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Reallabor in den Arbeitsräumen auf der Veddel durchgeführt, und ihren idealen Arbeitsplatz zunächst mit den zur Verfügung stehenden Mitteln gebaut. Das innovative Lehrformat haben die AStA-Vertreter Malte Kurzweg und Björge Köhler gemeinsam mit Prof. Klaus Sill und Dominik Lutz entwickelt.


Drei Fragen an: Thorsten Hansen

HCU-Architekturstudent Thorsten Hansen setzt sich seit über 10 Jahren ehrenamtlich für eine KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte in seinem Heimatort Ladelund an der dänischen Grenze ein. Nach seinen Entwürfen entsteht hier nun ein „Garten der Begegnung“, der an die Opfer erinnert, die im Winter 1944 in dem damaligen KZ-Außenlager von Neuengamme in Ladelund starben.

Wie entstand die Idee, einen "Garten der Begegnung" zu gestalten?

Bereits im Jahr 2016 kam die Idee auf, die Fläche zwischen den Massengräbern und dem Dokumentenhaus der Gedenkstätte in einen Garten zu verwandeln. Der Garten der Begegnung wird nun gemeinsam mit einigen Angehörigen der Opfer und den Ladelundern verwirklicht. Rund 100 der insgesamt 300 Opfer stammten aus dem niederländischen Putten. Der gemeinsame Garten soll Symbolcharakter für die deutsch-niederländische Freundschaft haben und anderen zeigen, was aus Vergebung entstehen kann. Er soll nicht nur durch Spenden finanziert, sondern auch mit Hilfe von Ehrenamtlichen umgesetzt werden. Der Garten der Begegnung bringt uns so nicht nur den Menschen aus Putten näher, sondern auch uns Ladelunder untereinander. Es freut mich, dass ich so etwas jetzt schon sagen kann, obwohl vom Garten momentan noch wenig zu sehen ist.
Wie kannst Du deine Fähigkeiten als Architektur-Student im Projekt einbringen?
Mein Wissen aus dem Studium ist ein großer Vorteil für das Projekt. Es hat mir geholfen, die Ideen und Erwartungen der Ladelunder zu verstehen und diese zusammen mit dem Garten- und Landschaftsarchitekten Hilbert Ruiter aus Putten in einen Entwurf umzusetzen. Durch das Architekturstudium habe ich gelernt, Zeichnungen schnell zu überblicken und zu erstellen, Konzepte zu formulieren, abstrakt zu denken und meine Gedanken anderen, in Form von Zeichnungen und Bildern, zu vermitteln. Zum Beispiel hatte die von mir erstellte Visualisierung großen Anteil daran, die Vorstellungen aller auf einen Nenner zu bringen. Sie ist zu einem Aushängeschild für das ganze Projekt geworden.
Wie geht es bei dem "Garten der Begegnung" weiter und wie kann man das Projekt unterstützen?

Das Projekt wird in mehreren Schritten ausgeführt: Anfang April war eine Gruppe von 23 Helfern aus Putten in Ladelund, um den ersten Bauabschnitt für den Garten der Begegnung anzugehen. Viele der Helfer kommen aus der Umgebung, aus Schleswig-Holstein und selbst aus Hamburg. Außerdem sammeln wir aktuell Spenden mit unserer Crowdfunding-Kampagne und suchen weitere Unterstützer. Wir möchten andere am Garten der Begegnung teilhaben lassen. Das Projekt soll wachsen – von der Idee bis zur letzten gesäten Pflanze.

HCU-Veranstaltungen

Vortragsreihe Wasserhorizonte VI - Wie viel Wildnis verträgt die Stadt? 

Das Fachgebiet Architektur + Landschaft widmet sich in Kooperation mit dem Amt für Naturschutz, Grünplanung und Energie Hamburg in der interdisziplinären Vortragsreihe der Fragestellung "Wie viel Wildnis verträgt die Stadt?". Vortragende aus verschiedenen Disziplinen setzen sich mit Themen rund um Architektur, Stadt und Natur auseinander.  

Termin und Ort: Der nächste Vortrag "Wildnis, Gärten und Parkanlagen - Beispiele aus deutschen Landen und den USA" von Gert Gröning (Universität der Künste Berlin) findet am Dienstag, 24. April, 18.15-20.00 Uhr, Hörsaal 150, in der HCU Hamburg statt.

Öffentliche Ringvorlesung [Q]Studies: Technikkulturen 

Die interdisziplinäre Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit dem Wechselverhältnis von Kultur und Technik. Die eingeladenen Gäste aus verschiedenen Fachrichtungen beleuchten in ihren Vorträgen den Umgang mit Technik, ihre Materialität und kulturelle Enstehung sowie neuartige Mensch-Technik-Interaktionen.

Termin und Ort: Der erste Vortrag "Ein soziotechnischer Blick auf Verfahren der Wahrheitsverifikation" von Dr. Bettina Paul / Larissa Fischer (Universität Hamburg) findet am Mittwoch, 2. Mai, 18.15-19.45 Uhr, Raum 2.103, in der HCU Hamburg statt.

9. Hamburger Forum für Geomatik 2018

Das Forum ist ein Treffen von Fachleuten aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft im norddeutschen Raum mit dem Arbeitstitel „Aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Praxis 2018“. Parallel zur Tagung findet eine Fachfirmenausstellung statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. 

Termin und Ort: Mittwoch und Donnerstag, 23.-24. Mai 2018, Holcim Auditorium, HCU Hamburg

16th International Symposium on District Heating and Cooling (DHC 2018)

Das mehrtägige Symposium ist der weltweite Treffpunkt für Fernwärme- und Fernkälteexperten aus Wissenschaft und Industrie. Lösungen, Innovationen und Best-Practice-Beispiele, welche die Fernwärmeversorgung zu einem Eckpfeiler einer nachhaltigen Energiezukunft machen, werden von den Expertinnen und Experten auf der Tagung fokussiert. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Termin: Sonntag bis Mittwoch, 9. bis 12. September, HCU Hamburg 

Weitere Veranstaltungshinweise sind im Kalender auf der Website der HCU zu finden.

HCU in den Medien

Spiegel Online: 01.04.2018
Den Flughafen Berlin-Brandenburg besser abreißen und neu bauen? HCU-Bauökonom Prof. Dr. Reinhold Johrendt stellt sich den Fragen von Spiegel Online.

ZEIT Online: 08.03.2018 
Die HCU Hamburg untersucht zusammen mit der TU München und der TU Berlin anhand einer Studie, ob ein Bauwerk wirklich eine ganze Stadt verändern kann.

Spiegel Online: 04.02.2018 
Spiegel Online berichtet über ein gewaltiges Stadtentwicklungsprojekt, initiiert von Prof. Dr. Dieter Läpple (HCU) und Dr. Zegeye Cherenet, das die Landflucht in Äthiopien eindämmen soll.

waterfront e.V. - der Förderverein der HCU

Erfahrungsaustausch zur Digitalisierung von Städten

Andrus Ansip, Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für den digitalen Binnenmarkt, traf im März Vertreterinnen und Vertreter der HCU Hamburg und der Stadt Hamburg im CityScienceLab. Ansip informierte sich bei Fördervereinsmitglied und Direktorin des Labs, Prof. Dr. Gesa Ziemer über aktuelle Lösungen aus der Forschung zur Digitalisierung von Städten. „Projekte wie FindingPlaces und Technologien wie die interaktiven Location-Finder ermöglichen neue Formen der digitalen Bürgerbeteiligung“, so Ziemer. „Darüber hinaus bieten offene, urbane Datenplattformen eine besondere Chance für die Transparenz in der Stadtentwicklung und unterstützen weitere Innovationen.“

Pädagogik trifft Architektur: Interdisziplinäre Teams beim Schulbau-Wettbewerb 2017

Der zum fünften Mal stattfindende Schulbau-Wettbewerb wurde in diesem Jahr erstmals interdisziplinär angelegt: Gemischte Teams aus Architektur-Studierenden der HCU Hamburg sowie Pädagogik-Studierenden der Universität Hamburg haben gemeinsam Entwürfe für ein Schulbau-Vorhaben der Stadt Hamburg erstellt. Fachlich begleitet wurden die Studierenden durch Fördervereinsmitglied Prof. Florian Fink, Professor für Entwurf und Baukonstruktion an der HCU Hamburg sowie Prof. Dr. Angelika Paselka, Erziehungswissenschaftlerin der Universität Hamburg.

Service-Station für die Fahrradstadt Hamburg

Radfahren tut gut: Nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Umwelt und der städtischen Infrastruktur. Um HCU-Studierende und -Beschäftigte zu unterstützen, die mit dem Fahrrad zur Universität kommen, haben waterfront e.V. und AStA  zwei Fahrrad-Service-Stationen an den Eingängen installiert. Luftpumpen und verschiedene Werkzeuge sind seit Anfang des Jahres neben den Fahrradständern zu finden.

Neue Mitglieder im Förderverein

Personen:

Prof. Matthias Ballestrem
Kay Hartkopf
Christoph Langer
Dr. Cathrin Zengerling

Unternehmen:

ingblue - Ingenieurbüro Lüders

Und sonst so?

Schon vom ALLE Magazin gehört? Das monothematische Gesellschaftsmagazin wurde von HCU-Studierenden gegründet und beleuchtet in seiner ersten Ausgabe viele Facetten von Arbeit.



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