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Liebe Angehörige, liebe Freundinnen und Freunde der HCU Hamburg,

zum Beginn der vorlesungsfreien Zeit schicken wir Ihnen den aktuellen HCU-Newsletter. Im Folgenden stellen wir Ihnen neue Forschungsprojekte vor und geben Ihnen einen Überblick über Wissenswertes rund um die HCU Hamburg!

In dieser Ausgabe: Wir gratulieren Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker und Prof. Dr. Monika Grubbauer zum Hamburger Lehrpreis, berichten über die HCU-Projekte urban waters und Urban Data Hub und entführen Sie in das stadtlabor.dulsberg. Außerdem erwarten Sie wie immer ein spannendes „3 Fragen an…“-Interview und interessante Veranstaltungstipps. Viel Spaß beim Lesen!

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Ihr Referat für Kommunikation


Aktuelles

Auftakt der Kooperation von Illinois Institute of Technology (IIT) und HCU Hamburg: Studierende erforschen im Projekt „urban waters“  Wasserräume am Billebogen

Studierende der HCU Hamburg und des IIT Chicago haben im Mai gemeinsam im Projektseminar „BILLE-LAND – Wasser als sozialer Raum“ unter der Leitung von Prof. Antje Stokman urbane Wasserräume in Hamburg erkundet, kartografiert und Geräuschkulissen des Gebiets am Billebogen erstellt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit hat die Gruppe im Rahmen der HALLÖCHEN Wasserparade am 26. Mai im Kraftwerk Bille präsentiert. Das Projektseminar ist Teil des Kooperationsprojektes „urban waters“ zwischen IIT und HCU Hamburg, das Forschungs- und Lehrformate beider Institutionen miteinander verknüpft und urbane Wasserräume der Partnerstädte Hamburg und Chicago untersucht. HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka hat im Rahmen einer Chicago-Reise Anfang Juni mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher eine Absichtserklärung zur Vertiefung der Kooperation zwischen IIT und HCU Hamburg unterzeichnet. Für Oktober ist der Gegenbesuch einer Gruppe Studierender und Lehrender der HCU Hamburg am IIT geplant.

Hamburger Lehrpreis für Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker und Prof. Dr. Monika Grubbauer

Gleich zwei Professorinnen der HCU Hamburg wurden Anfang Juli mit dem Hamburger Lehrpreis geehrt: Prof. Dr. Monika Grubbauer (Stadtplanung, Kultur der Metropole und Urban Design) und Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker (Geodäsie und Geoinformatik) haben die Auszeichnung für ihre exzellente Lehre erhalten. Zum zehnten Mal hat die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) in diesem Jahr in Abstimmung mit allen Hamburger Hochschulen den Lehrpreis für besonders gestaltete Lehrformate an den Hochschulen der Hansestadt vergeben. Aus welchen Gründen die Professorinnen von den Studierenden für den Preis nominiert wurden und was sie über die Auszeichnung sagen, lesen Sie hier.

Hamburg auf dem Weg zur digitalen Stadt: CityScienceLab der HCU Hamburg an Urban Data Hub beteiligt

Wie können die Potenziale städtischer Daten aus den Bereichen Verkehr, Umwelt, Soziales und Wirtschaft besser genutzt werden? Künftig wird es mit dem „Urban Data Hub“ in Hamburg eine Datenplattform geben, die Informationen aus den verschiedenen Bereichen verknüpft und eine Auswertung in Echtzeit ermöglicht. Unter der Leitung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) ist die HCU Hamburg mit dem CityScienceLab an der Kompetenzstelle für urbanes Datenmanagement zusammen mit dem Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) beteiligt. Neben der Bereitstellung und Auswertung der Daten werden LGV und HCU Hamburg auch an der Konzeption innovativer digitaler Dienste arbeiten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Nach smart kommt clever: HCU Hamburg ist Projektpartner im HORIZON 2020-Projekt „CLEVER Cities“ 

Unter Leitung der Freien und Hansestadt Hamburg und des Bezirks Harburg in Kooperation mit 33 weiteren Städten und Institutionen aus Europa, Südamerika und China ist Anfang Juni das EU-geförderte Projekt „CLEVER Cities“ gestartet. Im Rahmen von „CLEVER Cities“ werden naturbasierte Methoden zur Aufwertung und Regenerierung sozial benachteiligter Stadtteile entwickelt und erprobt. Dabei werden auch die Bewohner der Stadtteile miteinbezogen. Mit einem interdisziplinären Team ist die HCU Hamburg an den Feldern Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Partizipationsprozessen beteiligt. Modellstädte des Projekts sind unter anderem Hamburg, London und Mailand. Dort sollen naturbasierte Lösungen und Methoden der Stadtplanung zur Aufwertung und Regenerierung benachteiligter Stadtteile beitragen.

Im Dialog mit Dulsberg: HCU-Studierende eröffnen das „stadtlabor.dulsberg“

Wie lebt es sich in Dulsberg heute und früher? Das haben Studierende des Studienprogramms „Kultur der Metropole“ sechs Wochen lang im stadtlabor.dulsberg ergründet. Auf Einladung des Stadtteilbüros Dulsberg haben die Studierenden im Stadtlabor mit Bewohnerinnen und Bewohnern Gespräche geführt und Material über das aktuelle und vergangene Leben im Stadtteil gesammelt. Daraus entstanden sind ein Beitrag für die Ausstellung im Rahmen der Jubiläumswochen „100 Jahre Schumacher Stadtplanung für den Dulsberg“ und ein von den Studierenden geführter Rundgang durch den Stadtteil. Mehr über das Projekt erfahren Sie hier.


Drei Fragen an: Sonja Schelbach

Ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Von traditioneller Bauweise lernen“ hat Sonja Schelbach im Jahr 2014 an der HCU Hamburg abgeschlossen. Nachhaltigkeit ist nach wie vor ein großes Thema für die promovierte Architektin. Anfang 2017 hat sie ihre Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HCU Hamburg aufgegeben, um gemeinsam mit drei Mitstreitenden „Stückgut“ in Altona zu eröffnen, Hamburgs ersten verpackungsfreien Laden. Nun hat das Quartett auf St. Pauli ein zweites Geschäft eingeweiht.

Von Architektur zu Lebensmitteln – das klingt nach einem großen Sprung! Was hat Sie dazu bewogen, sich dieser neuen Aufgabe zu widmen?


Der behutsame Umgang mit Ressourcen begleitet mich bereits mein ganzes Leben, ich habe schon immer ungerne Sachen verschwendet. Architektur habe ich studiert, da ich mich dafür interessiert habe, wie man Energie sparen und ressourcensparend bauen kann, zum Beispiel in Bezug auf Heizenergie und die verwendeten Baumaterialien. Von den Baumaterialien zu den Lebensmitteln war es für mich persönlich dann kein großer Sprung mehr. Der Laden ist die praktische Umsetzung dieser Idee, dass es auch anders geht. Wir wollen eine Plattform bieten, uns mit anderen vernetzen und Bildungsangebote schaffen.

Welchen Rat haben Sie für Studierende an der HCU Hamburg, die selbst ein Unternehmen gründen möchten?

Am Wichtigsten ist, dass man für die Idee richtig brennt und wenn man das, was man tut, als sinnvoll erachtet! Der Erfolg steht und fällt mit dem persönlichen Engagement. Es ist natürlich ein ganz anderes Arbeiten; die Arbeitskraft und Zeit, die man investiert, kann man gar nicht mit einem Angestelltenverhältnis vergleichen. Und man sollte auch Mut und eine gewisse Risikofreudigkeit mitbringen, einfach machen und keine Angst vor dem Scheitern haben. 

Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Konsumenten und Herstellern von Lebensmitteln und anderen Konsumgütern?

Ich wünsche mir eine höhere Wertschätzung der Waren. Wir Deutschen sind Globalisierungsgewinner, wir können in Mengen und Massen konsumieren. Was ein Einzelner konsumiert, steht in der Regel in keinem Verhältnis zu dem, was er oder sie selber mit eigener Kraft schaffen kann. Ich wünsche mir daher weniger Wegwerfmentalität und mehr Wertschätzung für hochwertige und langlebige Produkte.

HCU-Veranstaltungen

Hamburg Copenhagen Urban Challenge Summer School

In der von HCU Hamburg, Dänemarks Technischer Universität und der Copenhagen Business School veranstalteten Summer School „Hamburg Copenhagen Urban Challenge“ widmen sich internationale Studierendenteams einer komparativen Untersuchung der HafenCity in Hamburg und des Hafengebiets Nordhavn in Kopenhagen. Auf Grundlage naturbasierter Ansätze entwickeln sie anschließend Vorschläge für die zukünftige Gestaltung der Stadtgebiete.

Termin und Ort der Zwischenpräsentation: 14. August 2018, Raum 3.110, HCU Hamburg

16th International Symposium on District Heating and Cooling (DHC2018)

Das mehrtägige Symposium ist der weltweite Treffpunkt für Fernwärme- und Fernkälteexperten aus Wissenschaft und Industrie. Lösungen, Innovationen und Best-Practice-Beispiele, welche die Fernwärmeversorgung zu einem Eckpfeiler einer nachhaltigen Energiezukunft machen, werden von den Expertinnen und Experten auf der Tagung fokussiert. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Termin: Sonntag bis Mittwoch, 9. bis 12. September, HCU Hamburg

Inspiration in der Architektur - Vortrag von Hadi Teherani 

Hadi Teherani ist Mitinhaber von BRT Architekten (Hamburg) und Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg. Neben seiner Arbeit als Architekt widmet er sich auch dem Produkt- und Interior-Design. In Kooperation mit verschiedenen Herstellern realisiert Teherani Einrichtungsgegenstände, Textilbeläge oder Wandoberflächen für seine Gebäude passend zu seiner Architektursprache.

Termin und Ort: 11. September 2018, 19:30 Uhr, Hörsaal 200, HCU Hamburg

Weitere Veranstaltungshinweise sind im Kalender auf der Website der HCU zu finden.

HCU in den Medien

Husumer Nachrichten, 05.06.2018:
Wie wollen Friedrichstädter Bürgerinnen und Bürger künftig in ihrer Stadt leben? Im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunftsstadt 2030“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) haben die Friedrichstädter Projektideen entwickelt und in Zusammenarbeit mit der HCU Hamburg in Leipzig auf der 14. Konferenz des BMBF zur Forschung für die Nachhaltigkeit (FONA) präsentiert.

Hamburger Morgenpost Online, 09.06.2018:
Lesenswerter Beitrag über den HCU-Studenten und Begründer der Hamburger Streetart-Touren, Marco Hosemann, und seine Begeisterung fürs Sprayen und Streetart.

derStandard.at, 01.07.2018:
Improvisation hat mit Gebäude- und Stadtplanung nichts zu tun? HCU-Professor Christopher Dell im Interview mit „Der Standard“ über den Zusammenhang von Improvisation, Musik, Architektur und Stadtplanung.


waterfront e.V. - der Förderverein der HCU

Förderpreise der Irene und Friedrich-Vorwerk-Stiftung

Bereits zum 16. Mal hat die Irene und Friedrich-Vorwerk Stiftung (waterfront-Mitglied) HCU-Studierende der Stadtplanung ausgezeichnet. Preise erhielten jeweils die besten Master- und Bachelorarbeiten. Unter allen Ausgezeichneten wurde in diesem Jahr ein Rekordpreisgeld von insgesamt 12.000 Euro vergeben. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung wieder besonders gute Studierende der HCU in einem so großen Umfang prämiert.“, sagte Prof. Dr. Thomas Krüger (waterfront-Mitglied) im Rahmen der Preisverleihung in Tostedt.

Vergabe der diesjährigen Deutschlandstipendien

In diesem Jahr hat die HCU Hamburg erneut 44 Studierende mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet. Mit dem Stipendium werden besondere Leistungen und gesellschaftliches Engagement der Studierenden honoriert. Das Deutschlandstipendium ist über einen Zeitraum von zwei Semestern mit 300 Euro monatlich dotiert und wird zu gleichen Teilen finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und privaten Förderern, denen die Bildung junger Menschen am Herzen liegt. Unter den Förderern sind mit der EUROPA Center Uwe-Heinrich Suhr Stiftung, WTM Engineers, PRISMA Projektingenieure und ECE Projektmanagement auch waterfront-Mitglieder.

Last Lecture „Entwurf + Konstruktion“: Prof. Dr. Wolfgang Willkomm in den Ruhestand verabschiedet

Nach über einem Jahrzehnt Engagement in Forschung, Lehre und Hochschulpolitik hat die HCU am 14. Juni Prof. Dr. Wolfgang Willkomm (waterfront-Mitglied) in den Ruhestand verabschiedet. Im Rahmen der Feierlichkeiten hielt Willkomm seine Abschiedsvorlesung zu „Entwurf + Konstruktion“. Willkomm war seit 2006 an der HCU Hamburg und hatte eine Professur für Baukonstruktion und Baustofftechnologie inne und lehrte im Studienprogramm REAP. Maßgeblich beteiligt war er am Aufbau des interdisziplinären englischsprachigen Master-Studienprogramms und Forschungsgebietes „Ressource Efficiency in Architecture and Planning“ (REAP). Mehr über Wolfgang Willkomms Werdegang und sein Wirken an der HCU Hamburg lesen Sie hier.

Neue Mitglieder im Förderverein

Prof. Dr. Bernd Dahlgrün
Thorsten Hansen
Can-Peter Grothmann
Mahmoud Ghazala Einieh

Und sonst so?

Sehenswert! Studierende HCU Hamburg und HAW Hamburg haben sich die Frage gestellt, ob Gebäude der Hamburger Nachkriegsmoderne Architekturikonen oder Schandflecke im Stadtbild sind. Herausgekommen ist die Kurzfilmreihe „Filme aus Beton“


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Redaktionsleitung: Marina Brink
Redaktion: Jost Backhaus, Alexander Lemonakis, Anna Walter
Bilder: urban waters, Hamburger Lehrpreis, Urban Data Hub: HCU Hamburg; CLEVER Cities:
Pexels (CC0-Lizenz); stadtlabor.dulsberg: Nina Szkolka; Porträt Sonja Schelbach: Roman Dachsel
V.i.S.d.P.: Marina Brink