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Liebe Studierende, liebe HCU-Angehörige, liebe Freundinnen und Freunde der Hochschule,

wir freuen uns, mit Ihnen zusammen in ein neues Jahrzehnt zu starten! Wir haben spannende Zeiten hinter uns und auch weiterhin viel vor. Beispielsweise ist der erste HCU-Podcast gestartet und seit Jahresbeginn werden auch unsere neuen Infoscreens in den Foyers bespielt. Sehr gut gefallen hat uns auch die HCU-Jahresausstellung 2019 im Dezember. Falls Sie die verpasst haben, können Sie in dieser Ausgabe des HCU-Newsletters zumindest das Wichtigste nachlesen. Außerdem gibt es ein kurzes, aber spannendes Interview mit Sebastian Meier, Gastprofessor im CityScienceLab. Im November wurde zudem das 10-jährige Bestehen des internationalen Master-Studienprogramms REAP groß gefeiert. Und last but noch least freuen wir uns, dass wir über zahlreiche Auszeichnungen für HCU-Studierende berichten können! 

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Aktuelles

HCU-Jahresausstellung – Rückblick „WERKSCHAU 2019“

Knapp 500 Besucher kamen Mitte Dezember zur HCU-Jahresausstellung ins Kraftwerk Bille: Die Kuratorinnen Johanna Dorn und Olya Wiese, beide Master-Studentinnen der Architektur an der HCU, hatten diesen besonderen, urbanen Ort für die „WERKSCHAU 2019“ ausgewählt. Unter dem Motto „Wie können die Metropolen der Zukunft gestaltet werden?“ präsentierten Studierende aller sieben Studienprogramme eine Auswahl ihrer Arbeiten und Projekte.

„Stadtgespräch“: HCU-Podcastreihe gestartet

Ob Mobilität, Denkmalschutz, smarte Technologien, Nachhaltigkeit oder Inklusion – aktuelle und künftige gesellschaftliche Herausforderungen in Städten und Metropolregionen erfordern neue wissenschaftliche Perspektiven und den Blick über den Tellerrand. „Stadtgespräch“ ist der erste interdisziplinäre Podcast der HCU: In bislang fünf Folgen diskutieren Forschende der Universität fächerübergreifend aktuelle Themen der Stadtentwicklung. Die Podcast-Reihe kann auch über das Portal der Hamburg Open Online University (HOOU) abgerufen werden. Reinhören lohnt sich!

10 Jahre REAP

Im Rahmen des internationalen Master-Studienprogrammes REAP („Resource Efficiency in Architecture and Planning”) erforschen und entwickeln Studierende seit 2009 an der HCU nachhaltige Lösungen für die gebaute städtische Umwelt. Zur Jubiläumsfeier Ende November kamen mehr als 200 aktuelle Studierende, Ehemalige, Lehrende sowie Freundinnen und Freunde des Studienprogramms. Viele internationale Gäste waren extra für die Veranstaltung angereist. Ein Highlight des vielfältigen Programms: die Vergabe des „Holcim Studienpreises für Nachhaltigkeit“. Mehr zu REAP und der Veranstaltung lesen Sie hier.

BDA Hamburg Studienpreis 2019: Studierende der HCU auf Platz eins bis drei

HCU-Studierende hatten beim BDA Hamburg Studienpreis 2019 klar die Nase vorn. Aus den 21 eingereichten Arbeiten wählte die Jury drei zur Auszeichnung im Oktober aus. Alle prämierten Arbeiten stammen von Studierenden der HCU. Saida Kiyamova bekam den 1. Preis für ihre Arbeit „Grundschulkonzept am Lene-Voigt-Park, Leipzig“ (siehe Bild oben). Einen zweiten und dritten Preis erhielten Andrei Jugarean für sein Projekt „Umgestaltung des Areals an der Urania, Berlin“ und Marc-Anton Jordan für seine Masterarbeit „Pflegewohnen“. Alle Gewinnerprojekte wurden von Prof. Gesine Weinmiller betreut.


Drei Fragen an: Dr. Sebastian Meier

Seit November ist Sebastian Meier Gastprofessor im CityScienceLab (CSL) und dem g2lab der HafenCity Universität Hamburg. Sein Interesse gilt insbesondere der menschzentrierten Perspektive bei der Entwicklung von Mensch-Maschine-Schnittstellen. Meier studierte Kommunikations- und Interface-Design und promovierte im Bereich Geoinformatik an der Uni Potsdam. Er ist auch der wissenschaftliche Leiter des CityLAB Berlin.
Herr Meier, wir sind mitten drin in der digitalen Revolution. Algorithmen spielen in immer mehr Lebensbereichen eine entscheidende Rolle und schon heute ist das Handy oft „smarter“ als wir. Sind wir Menschen dabei, uns selbst zu entmündigen?

Gefahren sehe ich vor allem dort, wo komplexe Systeme in augenscheinlich einfachen Interfaces für Nutzer*innen enden. Den meisten Menschen fehlen die Kompetenzen, technische Systeme zu verstehen und zu hinterfragen. Amerikanische Richter*innen haben Zugriff auf eine Software, welche Ihnen mit einem einzelnen numerischer Wert vorhersagt, ob eine verurteilte Person erneut straffällig werden wird. Dass die zugrundeliegenden Daten keine gute Stichprobe darstellen und zu Diskriminierung führen, ist für die Richter*innen weder nachvollziehbar noch zu verstehen. Gleichzeitig verleiten uns solche Systeme dazu, unsere Verantwortung auszulagern und führen somit indirekt zu einer Entmündigung. 

Sie befassen sich im CityScienceLab mit der Analyse und Visualisierung räumlicher Daten. Welchen zivilgesellschaftlichen Mehrwert sehen Sie in diesen Daten?

Durch Daten können wir neue Perspektiven auf Vergangenes erlangen, wir können in Echtzeit auf Veränderungen reagieren und z.B. mit Simulationen besser für die Zukunft planen. Der große Unterschied zu dem oben beschriebenen Fall liegt im Fokus auf unterstützende und partizipative Systeme. Den Forscher*innen des CSL und mir geht es nicht um automatisierte Entscheidungsfindung, sondern darum, Menschen durch Unterstützungssysteme zu informierten Entscheidungen zu befähigen. Das Projekt "Finding Places" z.B. hätte auch die aus Datensicht idealsten Orte für neue Unterkünfte für Schutzsuchende identifizieren können. Stattdessen dienten die Daten als Diskurswerkzeug, um gemeinsam sachlich mögliche Standorte zu diskutieren.

Viele fürchten sich vor digitaler Kontrolle und Überwachung. Wie steht es um unsere digitale Freiheit? Müssen wir alle zu Programmierer*innen werden, um unsere Grundrechte wahren zu können?

Digitalkompetenzen sind in unserer zunehmend vernetzten Welt von großer Bedeutung. Es reicht nicht aus, die Vielzahl an Geräten und Anwendungen bedienen zu können, sondern es bedarf eines Verständnisses der meist unsichtbaren Prozesse hinter diesen Systemen. Dafür muss nicht jeder Programmierer*in werden, es hilft aber, ein Gefühl für digitale Prinzipien zu erlangen. Darüber hinaus müssen wir dafür kämpfen, dass die Rechte des Individuums und der Gesellschaft über marktwirtschaftlichen und politischen Interessen stehen. Denn wie so oft treffen die negativen Auswirkungen sonst häufig die, die am verwundbarsten sind.

HCU-Veranstaltungen

HCU-Ausstellung „Mapping Public Life

Ab dem 30. Januar präsentieren HCU-Studierende vier Tage lang in der Ausstellung „Mapping Public Life“ ihre Semesterarbeiten. Die Studierenden haben ausgewählte öffentliche Räume auf ihre Charakteristika hin untersucht. Der Eintritt ist kostenlos.

Termin: 30.01. bis 02.02, Ort: Galerie Pfund & Dollar, Stockmeyerstr. 43, 20457 Hamburg, Öffnungszeiten: Vernissage Do. 30.1 ab 18 Uhr, Fr-So 18-21 Uhr

artLab

Im artLab #14 zeigen HCU-Studierende aus den [Q] STUDIES ihre künstlerischen Arbeiten. Die Ausstellung präsentiert Foto-, Video- und skulpturale Arbeiten rund um das Thema „Umwelten“. Betreut wird die Ausstellung von Prof. Dr. Regula Valérie Burri. Der Eintritt ist kostenlos.

Termin: Freitag, 31.01. bis Sonntag, 02.02, Ort: xpon-art, Repsoldstraße 45, 20097 Hamburg, Öffnungszeiten: Freitag/Vernissage ab 19 Uhr und Samstag/Sonntag von 14 Uhr bis 18 Uhr

10 Jahre KM – Die Zukunft der Stadt [forschung]

Das Studienprogramm Kultur der Metropole (KM) wird 10 Jahre alt! Standesgemäß wird am Kulturort Kampnagel gefeiert. Um 19 Uhr geht es los mit einem Vortrag von Monika Litscher (Kulturwissenschaftlerin, Zürich) über die »Values of Humanities« und kulturwissenschaftliche Stadtforschung. Es folgen eine Podiumsdiskussion, Projektpräsentationen von Studierenden sowie Alumni und ein Get-Together.

Termin: Dienstag, 04.02., Ort: Kampnagel, p1, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg, ab 19 Uhr

„Eine Stadt nur für Reiche?“ 10. Konferenz zur sozialen Spaltung

Die Konferenz beschäftigt sich am 6. Februar in der HCU mit der Hamburger Wohnungspolitik. Neben Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft, Gesellschaft und Praxis werden unter anderem Finanzsenator Andreas Dressel und Staatsrat Matthias Kock (Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen) erwartet. Stadtsoziologin Prof. Dr. Ingrid Breckner organisiert die Veranstaltung in Kooperation mit u.a. der Evangelische Akademie der Nordkirche, der Universität Hamburg und der HAW. Eine Anmeldung ist obligatorisch. Der Kostenbeitrag inklusive Verpflegung beträgt 15 Euro. Studierende zahlen keinen Beitrag.

Termin: Donnerstag, 06.02. 9.15-16.30 Uhr, Holcim Auditorium in der HCU

HCU in den Medien

HafenCity Zeitung, 06.01.2020:
„Macht was daraus!“ – HCU-Präsident Prof. Jörg Müller-Lietzkow wünscht sich in einem Gastbeitrag in der HafenCity Zeitung mehr junges Leben für den Stadtteil.

Polis-Magazin, 02.12.2019:
„Das CityScienceLab zeigt, wie die Digitalisierung unsere Städte und unser Verhalten verändert.“ Denken mit Daten - Prof. Dr. Gesa Ziemer im ausführlichen Gespräch mit dem Polis-Magazin.

ZEIT Online, 5.11.2019:
Hilft Efeu gegen den Klimawandel? In Hamburg soll Fassadengrün dazu beitragen, die Stadt bewohnbar zu halten. Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling befürwortet im Interview mit ZEIT Online die Initiative.


waterfront e.V. - der Förderverein der HCU

BIM-Preis der EUROPA-CENTER Suhr Stiftung an der HCU vergeben

Die EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung hat an der HafenCity Universität erstmals einen Preis im Bereich Building Information Modelling (BIM) vergeben. Bachelor- und Masterabsolventen von sechs Hochschulen hatten sich um die mit insgesamt 6.000 Euro dotierte Auszeichnung beworben. Der erste und zweite Preis gingen an Studierende der Technischen Universität München. Sina Petersen, Studierende im Studienprogramm Bauingenieurwesen an der HCU, wurde mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Von der Jury lobend erwähnt wurde auch der HCU-Studierende Simon Tabarelli.

„Hamburgs Magistralen“ EDEKA AWARD 2019

Mit dem EDEKA AWARD 2019 wurden Arbeiten von HCU-Studierenden ausgezeichnet, die sich mit Quartierskonzepten an Hamburgs Hauptverkehrsstraßen, den sogenannten Magistralen, beschäftigen. Rund 30 Master-Studierende der Studienprogramme Architektur und Stadtplanung haben sich an dem interdisziplinären Entwurfsprojekt beteiligt. Fünf Siegerentwürfe wurden im November in Anwesenheit von Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt ausgezeichnet und mit einem Preisgeld von je 1000 Euro gewürdigt. Betreut wurden die Studierenden von den waterfront-Mitgliedern Prof. Klaus Sill und Prof. Dott. Arch. Paolo Fusi.

Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit 2019 an der HCU Hamburg verliehen

Vor 200 Gästen wurde im November an der HCU bereits zum zwölften Mal der mit insgesamt 5.500 Euro dotierte Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit verliehen. Ausgezeichnet werden Arbeiten zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen an der HCU. Preisgekrönt wurden dieses Mal die Master-Arbeiten von Lucy Henriques Lobato, Anastasiya Andrukovich und Pakdad Pourbozorgi Langroudi, alle Studierende im Studienprogramm REAP der HCU. Ebenfalls einen Preis gewann Anika Henning, Bachelor-Absolventin im Studienprogramm Stadtplanung.

Wenn auch Sie Mitglied bei waterfront e.V. werden wollen, kontaktieren Sie uns unter
info@waterfront-hcu.de!

Und sonst so?

Endlich sind sie da – Seit Ende Oktober laufen im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss unsere neuen Infoscreens auf Hochtouren. Die Großbildschirme zeigen an, welche Neuigkeiten und Veranstaltungen es rund um die HCU gibt, welche Räume wo zu finden sind und welches Bild gerade eben über den HCU-Instagram-Account gepostet wurde. Wer die digitalen Anzeigetafeln noch nicht gesehen hat: Es lohnt sich!


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